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Licht,Kälte,Glanz und Sehnsucht nach Wärme

Wundervolle Winterzeit

So ganz allmählich hüllt sich die Natur in ihr weißes Kleid.Die stillere Zeit hält Einzug und mit ihr wächst eine Sehnsucht nach Wärme, Behaglichkeit und Geborgenheit.

So mancher Mensch fühlt gerade in diesen Tagen ein Ahnen davon,dass Atem Leben ist, auch der Atem in unseren Mitmenschen und in den Tieren.Atem– das Leben in der gesamten Schöpfung.

Atem und Gefühl hängen untrennbar zusammen.Denken wir nur an das aufgeregte Atmen,wenn wir gerade frisch verliebt sind oder wenn kleine Kinder kurz vor der Bescherung stehen.Denken wir an das schwere Atmen,z.B.wenn wir trauern.

Während wir 12 Monate im Jahr nicht auf wichtige Wohnraumqualität wie z.B. Wärmedämmung und Thermopanefenster verzichten wollen,wünschen wir uns in der Winterzeit dicke Eisblumen an die Scheiben. Wir unternehmen freiwillig lange Spaziergänge durch eine mindestens von Rauhreif verzauberte Landschaft und wir möchten trotz modischem Schal und Mütze oder Hut und Handschuhen doch noch ein klitzekleines bisschen frieren.Und es macht uns auch garnichts aus, für eine kurze Weile eine kleine rote Nase zu bekommen. Wir geniessen einen Apfel-Zimt-Punsch mit oder ohne Alkohol vor dem Kamin oder wenigstens einen Gewürzkakao an unserer mollig warmen Heizung und sehen hinter geschlossenen Augen wie das Flackern der Holzscheite unser Gesicht in sanftes Apricot taucht.

Wir können innere Ruhe in einer Mußestunde finden, z.B. mit einem guten Buch, mit einem duftenden Glas Tee – oder während einiger Stunden in unserer liebevoll geschmückten Wohnung. Gerade die Zeit zwischen den Jahren lädt Sie ein zu Entspannung und innerer Einkehr, aber auch zum Kräfte sammeln für alles Anstehende und für das Neue Jahr.

Und dann, eines Morgens, ist es soweit!

Wir schauen noch etwas verträumt aus dem Fenster.... und da blüht doch etwas!?

Keine Fata Morgana, keine Schneereste, es sind tatsächlich die ersten Schneeglöckchen, die da zwischen den kahlen Hortensiensträuchern schon mal den Fühling proben. Sofort müssen wir nach draußen und die übrigen Gärten inspizieren.Denn wenn sich die Schneeglöckchen ans Licht wagen, müsste doch auch die Zaubernuss schon in voller Blüte stehen.

"Gemach,gemach," scheint diese jedoch zu beschwichtigen, "immerhin ist gerade mal Anfang Januar". Einige ihrer strubbeligen Blüten hat sie aber dennoch entfaltet.Etwas verhalten noch, schließlich könnte der Winter ja nur eine Pause machen. Und so kommt es dann auch. Am nächsten Morgen ist alles unter einer weissen Decke verschwunden.

Frühlingsgefühle also bitte wieder ein- und die Schneeschuhe wieder auspacken und eine Winterwanderung machen.Wer ganz ungestüm ist, holt sogar die Schlittschuhe endlichmal wieder aus dem Keller.

Und wie das mit dem Erwärmen nach der Schneewanderung geht ?
Ganz einfach - kuscheln, lachen, necken und ein leckeres heisses Getränk - siehe oben :-)



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